Die Kampagne Fairtrade-Towns wird von TransFair getragen und bringt unterschiedliche Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft zusammen. Die ökonomischen, sozialen und ökologischen Standards im Fairen Handel ermöglichen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mehr Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit in das eigene Handeln zu integrieren.
Um den Titel "Fairtrade-Stadt" zu erreichen müssen 5 Kriterien erfüllt werden:
Nachdem im Jahr 2010 der Stadtrat die Bewerbung um den Titel „Fairtrade-Stadt“ einstimmig beschlossen hatte, konnten die Arbeiten beginnen, um die fünf Kriterien, an die eine Verleihung gebunden ist, zu erfüllen.
Kriterium 1 Datum des Ratsbeschlusses: 30.06.2010
Kriterium 2 Hauptansprechpartner: Wolfgang TheisenMitglieder der Steuerungsgruppe →Kriterium 3Anzahl Geschäfte (Einzelhandel), die Fairtrade-Produkte anbieten: 5 Anzahl Cafés und Restaurants (Gastronomie), die Fairtrade-Produkte ausschenken: 2 Übersicht Gastronomie- und Einzehändler →
Kriterium 4Anzahl Schulen, die Fairtrade-Produkte ausschenken: 1 Megina-GymnasiumAnzahl öffentlicher Einrichtungen, die Fairtrade-Produkte ausschenken: 2 Stadtverwaltung Mayen:Die Stadtverwaltung setzt bei Beschaffungen verstärkt auf den Nachhaltigkeitsfaktor und beachtet beim Einkauf von Produkten soziale und ökologische Mindeststandards. Dazu zählen zum Beispiel der Kauf von „Fairtrade-Kaffee“ für Besprechungen und Sitzungen oder Recylingpapier für die Verwaltung. Café CATI im Mehrgenerationenhaus St. Matthias (MGH)Fairtrade-Kaffee und –Tee im Ausschank Kriterium 5Folgende örtliche Medien berichten über alle Aktivitäten der„Fairtrade-Stadt“:Rhein-ZeitungWochenspiegelBlick AktuellMayen-Extra
Mit der Erfüllung aller fünf Kriterien, wurde Stadt Mayen im August 2011 als „Fairtrade-Stadt“ ausgezeichnet.